Der Stausee von Serre-Ponçon, ein außergewöhnliches Bauwerk in den Hautes-Alpes
Eine außergewöhnliche technische Erdkonstruktion
Mit einer Länge von 630 m und einer Höhe von 124 m gilt der Stausee von Serre-Ponçon als der zweitlängste Erddamm Europas.
Um den verheerenden Überschwemmungen der Durance entgegenzuwirken, wurde dieses Bauwerk zwischen 1957 und 1959 errichtet. Aufgrund eines seismischen Geländes in den Hautes-Alpes wird es hauptsächlich aus Erde und Anschwemmungen hergestellt.
Als der See zwischen 1959 und 1961 geflutet wurde, veränderte er die hochalpinen Landschaften und versenkte das Dorf Savines-Le-Lac und Ubaye, dessen Überreste man im Winter sehen kann.
Der Wasserstand des Sees variiert das ganze Jahr über. Im Winter liegt der See auf dem Tiefpunkt und sammelt den schmelzenden Schnee sowie den Frühlingsregen ein.
Im Sommer erreicht seine maximale Küste 780 m, was die Nutzung von nautischen und touristischen Aktivitäten ermöglicht.
Heute wird der Stausee von Serre-Ponçon von EDF betrieben. Seine wichtigsten Funktionen sind die Stromerzeugung und die landwirtschaftliche Bewässerung.
Warum ein Erddamm
Der Bau des Staudamms war für die lokale Bevölkerung sicherlich ein Trauma, da die Dörfer Savines-le-Lac und Ubaye versenkt wurden.
Heute ist der Lac de Serre-Ponçon als zweitgrößter künstlicher See in Europa anerkannt.
Der Staudamm hat somit mehrere Funktionen wie:
Verringerung der verheerenden Überschwemmungen der Durance
die Schmelze des Schnees der umliegenden Berge erfassen
die Bewässerung der Felder flussaufwärts des Durance-Tals
die Stromerzeugung
die Entwicklung der touristischen Aktivitäten in den Hautes-Alpes
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